Richtig Heizen?
Wir beantworten Ihre Fragen

Pünktlich zum Beginn der Heizperiode melden sich Mieterinnen und Mieter bei ihrer Verwalterin, ihrem Verwalter oder Haus-meister mit Hinweisen, Fragen und Beschwerden zur Heizung. Die am häufigsten vorkommenden haben wir für Sie zusammengetragen und die Antworten natürlich auch.

Mein Heizkörper ist kalt. Wahrscheinlich ist er kaputt und muss getauscht werden.
Entscheidend ist nicht, ob der Heizkörper warm oder kalt ist. Wenn die am Thermostat eingestellte Temperatur erreicht ist, signalisiert das Thermostat dem Heizkörper: Stopp, bitte nicht mehr heizen! Deshalb bitte unbedingt die Raumtemperatur überprüfen und zwar in der Mitte des Raumes, nicht am Fenster oder einer Außenwand. Sind es in der Raummitte 20-21 Grad, ist alles in Ordnung und der Heizkörper darf kalt sein.

Wenn ich abends nach Hause komme und die Heizung andrehe, dauert es, bis ich ins Bett gehe, bis es ausreichend warm wird. Liegt das daran, dass die Heizung gedrosselt wurde?
Wenn die Heizung den ganzen Tag ausgedreht war, kühlen die Räume und vor allem die Außenwände aus. Es braucht dann viel Zeit und Energie, um den Raum wieder auf die gewünschte Temperatur hochzuheizen. Besser ist es, auch tagsüber das Thermostat mindestens auf 2,5-3 zu stellen, um das Auskühlen zu verhindern. Es ist übrigens ein Gerücht, dass die Genossenschaft die Heizung gedrosselt hat. Wir haben, um Energie und Kosten zu sparen, die Temperatur, ab der geheizt werden soll, minimal reduziert. Dies hat dazu geführt, dass in der Übergangsphase ein paar Tage später mit dem Heizen begonnen wurde.

Mein Thermostatventil ist auf 3 gestellt und ich habe nur 20 Grad. Das ist mir zu wenig.
Kein Wunder, Sie haben mit dem Ventil eine Temperatur von 20-21 Grad eingestellt. Wenn Sie mehr wollen, müssen Sie das Ventil höher stellen und es wird teuer.

Wenn ich die Heizung hochdrehe, zählt der Heizkostenverteiler schneller und es wird teurer. Das will ich nicht.
Das stimmt nicht ganz. Wenn Sie die Temperatur gleichmäßig warmhalten, das Thermostat z. B. auf 3 stellen, dann zählt der Heizkostenverteiler
solange wie der Heizkörper warm ist und heizt. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, wird nicht mehr geheizt und auch nicht mehr gezählt.
Wenn Sie das Heizkörperventil abwechselnd hoch- und runterdrehen, muss immer wieder stark und lange geheizt werden und der Heizkostenverteiler zählt. Das ist in der Regel nicht billiger.

In meiner Wohnung ist es kalt, obwohl das Thermostatventil vom Wohnzimmerheizkörper voll aufgedreht ist.
Wir erleben es oft, dass außer im Wohnzimmer alle Heizkörper abgedreht werden, um Kosten zu sparen. Das heißt, Sie versuchen mit einem
Heizkörper die ganze Wohnung zu beheizen, das kann nicht funktionieren.

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